Daten zur PV-Stromerzeugung 2016
(nur eigene PVA, ohne die Beteiligungen)

A. Absolute Stromerträge in 2016

Grafik 1 zeigt, wieviel Strom unsere Eigenanlagen in den einzelnen Monaten des Jahres 2016 produzierten und lässt dabei die Beiträge der einzelnen Anlagen erkennen.

Grafik 2 zeigt vergleichend, wieviel Strom die einzelnen Anlagen in 2016 produzierten.
Hier sind die Monatswerte der Anlagen übereinander"gestapelt". Die Jahreswerte entsprechen vor allem der "Größe" der Anlagen, d. h. ihrer installierten Leistung.

 

Fotostreifen PV-Anlagen Bürger-Energie Tübingen

B. Spezifische Stromerträge in 2016

Der spezifische Stromertrag ist der Quotient aus Stromertrag und installierter Leistung. Mit den erhaltenen Werten kann man unter­schied­lich große Anlagen und die Ergebnisse für verschiedene Jahre vergleichen. Das Ergebnis bei ein und derselben Anlage hängt für unter­schied­liche Jahre von Wetter ab, aber auch von eventuellen Beeinträchtigungen der Anlagen wie Schatten durch Pflanzen auf Gründächern oder technischen Störungen der Anlage. Verschiedene Anlagen unterscheiden sich hinsichtlich der Einstrahlung, die außer vom Wetter auch von der Orientierung und Neigung der Module und eventuellen bauseits bedingten Verschattungen abhängt sowie auch von der Höhenlage. All das wirkt sich auf den spezifischen Ertrag aus. Die Module auf dem swt-Lager liegen flach auf dem Dach. Damit ist für diese Anlage ein deutlich geringerer spezifischer Ertrag zu erwarten als für die benachbarte PVA auf dem Lidl-Supermarkt, deren Module mit 30 Grad aufgeständert und nach Süden orientiert sind.

Grafik 3 stellt die spezifischen Erträge der einzelnen Anlagen in 2016 dar, wobei die Monatswerte zum Jahreswert übereinandergestapelt sind.

Grafik 4 (unten) stellt die spezifischen Erträge der einzelnen Anlagen
für die einzelnen Monate nebeneinander dar.

Prinzipielle Unterschiede zwischen den Anlagen: Im Zeitraum Sept./Oktober bis März/April kommen die Anlagen swt-Lager mit ihren flach liegen Modulen und Rammerthalle mit geringer Neigung bei recht östlicher Ausrichtung grundsätzlich auf kleinere spezifische Erträge als die Anlagen mit steiler stehenden, nach Süden orientierten Modulen. Im Sommer liefern diese Anlagen aber gleiche oder sogar bessere Werte.
Auffallende Einbußen: Bad Sebastiansweiler wurde im November und Dezember wegen einer Umbaumaßnahme an der Anlage für längere Zeit vom Netz genommen. – Die PVA Hundskapfklinge wurde auch in 2016 zeitweilig von Pflanzenschatten beeinträchtigt. (Weiteres s. Hinweise in Grafik 4.)

In Grafik 5 ist über den Monaten die fortlaufende Summe der spezifischen Stromerzeugung der einzelnen Anlagen seit Jahresbeginn aufgetragen.

Diagramme und Text Stand 28.03.2017 — sonstige Änderungen: 01.06.2018

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